top of page
  • AutorenbildThomasKirner

Time for a change

Aktualisiert: 30. Okt. 2020

Wer kennt sie nicht, die schwierige Entscheidung etwas neues zu wagen! Es wäre so einfach wenn da nicht das begrenzende Sicherheitsbedürfnis wäre.




Schwabe, ehrgeizig und dann auch noch einigermaßen beruflich erfolgreich. Das trifft so ungefähr meinen Typus. Ich kann euch sagen diese Kombination macht eine Entscheidung für einen Wandel mit Sicherheit nicht einfacher. Aber ich will mich hier auf keinen Fall Beschweren, vielmehr möchte ich darauf eingehen was ich gefühlt habe und was mir half Entscheidungen für mich selbst herbei zu führen.


“Wie groß muss die Not sein um sich zu verändern? Das ist ganz alleine deine Entscheidung!”

Vom subtilen Gefühl zur Gewissheit


So da ist sie nun die Unzufriedenheit. Sie drückt sich langsam vom Unterbewusstsein aus immer mehr in unsere Realität. Am Anfang redet man sich ein, es sei nur eine Phase und man sieht das gerade alles etwas zu negativ. Jedoch will sie auch nicht wirklich verschwinden, nur immer so zeitweise. Wenn wir uns zum Beispiel gerade was schickes neues & teures gekauft haben, dann ist sie plötzlich wie weggeblasen. Auch wenn wir am Wochenende uns mal wieder so richtig gefeiert haben, dann geht es uns eigentlich für kurze Zeit ganz gut.

Doch sie wird zurück kommen wenn wir uns an das neu erworbene gewöhnt haben oder wenn wir am Sonntagabend wissen dass morgen Früh die Arbeitswoche wieder los geht. Wenn die Unzufriedenheit wieder zurück kommt, dann dafür um so mächtiger. Sie überrumpelt uns, macht uns fast handlungsunfähig und lässt uns innerlich leiden.



Werde Dir über deine Gedanken bewusst


Die Gewissheit erlangen, etwas in unserem Leben läuft nicht optimal, ist ein wichtiger Schritt. Jedoch wirft diese Erkenntnis leider auch viele Fragen auf, vielleicht sogar mehr als Du willst. Nicht hinsehen und aushalten ist aber noch viel weniger eine Option. Für mich haben sich zum Beispiel folgende Fragen gestellt. "Was gefällt mir nicht an meinem Leben? Bin ich einfach zu schnell unzufrieden? Muss ich das jetzt aushalten? Kann man nicht immer das haben was man sich wünscht? Was kann ich alleine schon ändern? usw... Aus meiner Sicht sind die wichtigsten beiden Fragen, die Erste und die Letzte. Zur Frage Nummer ein: Was gefällt mir nicht an meinem Leben? Bitte dreht diese Frage als aller erstes um, dieser Schritt ist so unfassbar wichtig! Verschwende den Großteil deiner Gedanken an Positive, lenke deine Konzentration auf schöne Dinge. Somit sollte die Frage lauten, Was gefällt mir an meinem Leben? Was macht mir so richtig Spaß? Wo bin ich so richtig gut drin? Meistens hängt Spaß und Leistungsfähigkeit eng beisammen. Meine grundsätzliche Philosophie, jeder Mensch ist gleich viel Wert. Jeder hat andere Stärken und wenn er diese Stärken fördert dann ist er auf dem Weg das maximale aus sich herauszuholen und es wird ihm dazu auch noch Spaß machen. Stellt Euch ein Kind vor, das kontinuierlich die Leiter hochklettert ohne wirklich müde zu werden, weil es danach voller Freude herunterrutschen kann. Denkt darüber nach wie oft wir Dinge tun die uns keinen Spaß machen um uns dann auch noch zu wundern warum wir nicht so gut darin sind, verglichen zu Menschen denen diese Tätigkeiten Spaß machen. Denk Ihr das Kind würde die Leiter genauso schnell und ausdauernd hochklettern wenn es gar nicht rutschen will?


Die letze Frage: Was kann ich alleine schon ändern? Kennst du die Redewendung: "Emotionen werden Gedanken, Gedanken werden Worte, Worte werden Taten, Taten werden zu deiner Persönlichkeit!" Eure Gedanken sind der Schlüssel! Wenn Ihr die Verantwortung abgebt, weil Ihr Euch sagt was kann ich schon ändern, dann gebt Ihr Euch auf. Das hört sich dramatisch an, aber im Grunde ist es so. Übernehmt die Verantwortung für Eure Gedanken. Übernehmt Verantwortung für Euer Wohlbefinden. Falls Ihr mir nicht glaubt, dann hilft Euch vielleicht folgendes Zitat vom Dalai Lama, "Es ist mehr die Geisteshaltung als die äußerlichen Begebenheiten, die für das Glück ausschlaggebend ist." Ich würde diese Zitat noch gerne mit einem selbst Versuch untermauern. Stellt euch den oben genannten Sonntagabend vor, Ihr seid unzufrieden weil Ihr morgen früh in die Arbeit müsst. Jetzt beleuchtet mal bitte die Situation, Ihr denkt an morgen und seid unzufrieden. Vielleicht stellt Ihr euch schon eine schwierige Situation mit Eurem Chef vor oder wie Euch die unerledigten Aufgaben durch den Kopf geistern. Was passiert ist, Ihr macht euch den aktuellen Moment mit Sorgen vom nächsten Tag kaputt. Bitte sagt jetzt nicht, ihr müsst euch doch gedanklich vorbereiten. Denn Vorbereitung ist das mit Sicherheit nicht. Wir machen uns ja sogar Gedanken und Sorgen über die Vergangenheit, die wir mit sicherlich nicht mehr zurückholen. Jetzt kommt der Trick, der Euch beweist das es Euch gut geht. Wenn ihr mal wieder eine Minute der Sorge über etwas habt, dann kuckt in diesem Moment auf Euch selber und realisiert wie es Euch gerade geht, genau in diesem Moment. Ich steh oft morgens vor dem Spiegel und der Tagesablauf zieht meine Gedanken weit in den Tag hinein und ich fühle mich in diesem Moment überfordert, überfordert von Dingen die ich mir vorstelle ohne dass sie real sind. Ich meine ich stehe beim Zähneputzen, in meinem warmen Bad und fühle mich überfordert!

Warum denken wir immer so groß


Mittlerweile sind wir uns nicht nur bewusst dass wir unzufrieden sind, sondern auch das wir es selber in der Hand haben. Also los gehts wir wollen etwas ändern, an anfänglicher Motivation fehlt es uns nicht. Deshalb machen wir uns Gedanken über die Kündigung und über die Option nur noch das zu tun was wir wollen. Gut wer uns dafür Bezahlt ist noch nicht ganz geklärt und ob es uns dann nicht langweilig ist wissen wir noch nicht, aber wir sollten auf jedenfall eine drastische Entscheidung treffen. Wir wollen ja immerhin sofort den Ausweg aus unserem Leid finden. Mich überkam in solchen Momenten oft das Gefühl die Sicherheit etwas funktionierendes (zwar nicht gut aber funktionierend), gegen etwas ungewisses aufzugeben.

Mal ganz ehrlich warum denken wir in solchen Momenten oft so drastisch? Wir können die Entscheidung etwas zu ändern auch treffen ohne alles andere hinzuschmeißen. Ich muss nicht auf alle Sicherheit verzichten nur weil ich mich verändern will. Meistens sind wir ja auch nicht von einem Moment auf den anderen in diese Situation gekommen, also warum mit einer Entscheidung wieder rauskommen?

Meine Empfehlung für alle die etwas ändern wollen: Beginnt! Beginnt mit kleinen Schritten, diese kleinen Schritte könnt Ihr vielleicht mit Eurem normalen Alltag vereinbaren und bemerkt welcher Schritt Euch gut tut und welcher nicht! Ihr setzt nicht alles auf eine Farbe sondern legt immer wiedernach. Das hat mehr Vorteile wie Ihr vielleicht vermuten würdet. Wenn Ihr alles investiert, dann fällt es Euch auch viel schwerer Euren Fehltritt zu korrigieren. Kleine Schritte können einfacher korrigiert werden. Außerdem bemerkt Ihr was Euch gut tut und was nicht. Eine gute Analogie dazu wäre das prüfen eines Messers auf seine Schärfe. Ihr langt nicht beherzt zu um zu merken dass der halbe Finger fehlt. Vielmehr prüft Ihr und wenn Ihr denkt es ist scharf, schneidet Ihr Eine Tomate und freut Euch über das gute Ergebnis.


Fazit


Dies hier ist mein erster eigener Blog, mit meiner ersten eigenen Homepage und genau über das oben genannte Thema bin ich jahrelang gestolpert. Wie groß die Not sein muss um sich zu verändern? Das ist ganz alleine deine Entscheidung! Doch bedenke wenn der erste Schritt zur Veränderung ganz klein und subtil erfolgt dann muss die Not auch nicht so groß werden um Ihn zu wagen.


Ich wünsche Dir den Mut und den Antrieb dich in deine gewinnbringende Richtung zu verändern. Sei achtsam und mutig, jedoch nicht leichtsinnig und naiv!



249 Ansichten0 Kommentare

Opmerkingen


bottom of page